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Nachbarschaftshilfe:  Dienst am Nächsten hat in Herbrechtingen einen Namen Das Kümmern um den Nächsten hat in Herbrechtingen einen Namen: Nachbarschaftshilfe Seit 1974 ist die ökumenische Einrichtung fest etabliert. 65 Helferinnen zählt derzeit Gabriele Thorbahn, die mit Hildegard Thumm als Einsatzleiterin die Nachbarschaftshilfe am Laufen hält. Als „normale Frauen“, die sich sozial engagieren wollen, beschreibt Thorbahn den im Vergleich mit anderen Städte großen Kreis der Helferinnen, die stundenweise vorwiegend bei älteren Menschen Hausarbeiten erledigen. Helfen ja, pflegen nein, lautet die klare rechtliche Vorgabe für diesen Dienst am Nächsten, der viel fordert, aber emotional auch viel zurückgibt. „Jeder kommt einmal in das Alter, in dem er Unterstützung im Alltag braucht“, sagt Gabriele Thorbahn. Im Selbstverständnis der Nachbarschaftshilfe fußt ihr Engagement auf dem Gebot der Nächstenliebe. Für Gottes Lohn allein muss aber niemand arbeiten. Maximal 2100 Euro pro Jahr können verdient werden. „Umsonst geht diese Tätigkeit nicht“, bekräftigt Thorbahn, „aber man muss es auch gerne machen wollen.“ In rund 80 Häuser gehen derzeit die Helferinnen. Kontakttelefon: 987207 oder 41155
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